Podcast international veröffentlichen: so geht's
Jack Clawson
Dictem Editorial
10. Juni 2026
15 Min.

Kurz gefasst
Wer seinen Podcast international veröffentlichen will, muss Sprachbarrieren und technische RSS-Hürden meistern. Erfahren Sie, wie Sie mit KI-gestützter Übersetzung und cleverem Hosting weltweit neue Hörer gewinnen.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Warum sich die Internationalisierung von Podcasts jetzt lohnt
- 2. Technische Hürden: Wie verteile ich fremdsprachige Episoden?
- 3. Die zwei Wege der Lokalisierung: Übersetzung vs. KI-Re-Voicing
- 4. RSS-Feeds und Hosting: Best Practices für mehrere Sprachen
- 5. Marketing und Metadaten: Gefunden werden in neuen Märkten
- 6. Der Workflow mit ContentHub Studio: In wenigen Schritten zum globalen Podcast
- Häufige Fragen
- Quellen
Das Wichtigste
- Plattformen wie Apple Podcasts nutzen den RSS-Language-Tag, weshalb für jede Sprache ein eigener Feed empfohlen wird.
- Spotify testete bereits 2023 KI-Stimmenklonung (Voice Translation) in 3 Sprachen für ausgewählte Podcaster.
- Lokalisierte Metadaten (Titel & Beschreibung) sind essenziell, um in regionalen Suchergebnissen überhaupt gefunden zu werden.
- Mit Tools wie ContentHub Studio lassen sich Podcasts, Skripte und Videos effizient in über 100 Sprachen übersetzen und vertonen.
1. Warum sich die Internationalisierung von Podcasts jetzt lohnt
Der globale Podcast-Markt erlebt eine beispiellose Wachstumsphase. Im Jahr 2025 hören bereits über 584 Millionen Menschen weltweit regelmäßig Podcasts[1], und der Markt wächst kontinuierlich weiter. Für Podcaster und Mediennetzwerke bedeutet diese enorme Reichweite eine einmalige Chance: Wer seine Inhalte nur in der eigenen Muttersprache anbietet, lässt ein riesiges internationales Publikum ungenutzt. Die Internationalisierung ist heute kein Luxus mehr, sondern der nächste logische Schritt für das Reichweitenwachstum und die wirtschaftliche Absicherung von Audio-Formaten.
Die drei Säulen des globalen Audio-Erfolgs
Wer ausländische Märkte erschließt, profitiert von drei wesentlichen Treibern. Erstens ermöglicht die geografische Expansion den Zugang zu völlig neuen Hörersegmenten in Regionen mit hoher Podcast-Affinität. Zweitens steigen mit einer globalen Hörerschaft die Werbeeinnahmen signifikant, da internationale Werbepartner zielgruppengenaue Kampagnen über mehrere Ländergrenzen hinweg buchen können. Drittens stärkt der Aufbau einer internationalen Community die Markenpräsenz und schafft eine loyale Hörerbasis, die über den eigenen Heimatmarkt hinausgeht.
- Erschließung neuer Wachstumsmärkte: Vor allem in Lateinamerika, Europa und Asien steigen die Hörerzahlen rasant, was neue organische Reichweiten eröffnet.
- Steigerung der Werbeeinnahmen: Der weltweite Markt für Podcast-Werbung nähert sich im Jahr 2025 der Marke von 4,5 Milliarden US-Dollar[2], wovon global aufgestellte Shows überproportional profitieren.
- Effiziente Multiplikation: Bestehende Episoden können ohne teure und zeitaufwendige Neuproduktionen im Studio für andere Sprachräume adaptiert werden.
- Globale Community-Bildung: Ein enges Band zu internationalen Hörern stärkt die Markenidentität und eröffnet neue Monetarisierungswege wie Fan-Merchandise oder Live-Events.
Vom technischen Hindernis zur nahtlosen AI-Skalierung
In der Vergangenheit scheiterte die Internationalisierung meist an enormen Sprachbarrieren und komplexen technischen Hürden. Die manuelle Übersetzung von Skripten, das Buchen von Synchronsprechern und die separate Verwaltung dutzender RSS-Feeds machten das Vorhaben für die meisten Creator unbezahlbar. Heute jedoch revolutioniert künstliche Intelligenz diesen Prozess grundlegend. Mit modernen Lokalisierungsplattformen lassen sich Audio-Inhalte präzise übersetzen und in über 100 Sprachen re-voicen – und das unter Beibehaltung der charakteristischen Originalstimme des Podcasters.
Dank innovativer Workspaces wie ContentHub Studio von Dictem wird diese Technologie für jeden Podcaster zugänglich. Als führende AI-native ermöglicht die Software eine präzise Übersetzung und das Re-Voicing in über 100 Sprachen, während die gewohnten Stimmen der Hosts erhalten bleiben – ein zukunftsweisender Ansatz für die Audiobranche, wie das Hamburger Unternehmen zeigt. Dabei sorgt das System durch strenge dafür, dass geistiges Eigentum und Stimmrechte stets geschützt sind. In Kombination mit einer intelligenten RSS-Verteilung können Creator so ohne großen Mehraufwand ein weltweites Publikum erreichen.
2. Technische Hürden: Wie verteile ich fremdsprachige Episoden?
Die Internationalisierung eines Podcasts scheiterte in der Vergangenheit nicht selten an den komplexen technischen Hürden der Distribution. Während die reine Übersetzung dank moderner KI-Systeme heute per Knopfdruck gelingt, stellt die Ausspielung an ein globales Publikum viele Podcaster vor eine logistische Herausforderung. Wer fremdsprachige Episoden einfach in denselben RSS-Feed einpflegt wie die deutschsprachigen Originale, riskiert einen massiven Verlust an Sichtbarkeit auf den großen Streaming-Plattformen.
Das Problem von gemischten Feeds auf Apple Podcasts und Co.
Streaming-Verzeichnisse wie Apple Podcasts oder Spotify sind darauf optimiert, Hörern maßgeschneiderte Inhalte in ihrer bevorzugten Sprache anzuzeigen. Apple Podcasts setzt auf den standardisierten Language-Tag im RSS-Feed, um Shows der korrekten geografischen und sprachlichen Zielgruppe zuzuordnen[3]. Wenn ein Feed Episoden auf Deutsch, Englisch und Spanisch vermischt, führt dies bei den Algorithmen der Plattformen zu Verwirrung. Da der globale Feed-Kopf nur eine einzige Primärsprache deklarieren kann, werden anderssprachige Episoden in den Suchergebnissen der jeweiligen Länder oft herabgestuft oder überhaupt nicht indexiert.
- Algorithmen-Verwirrung: Suchmaschinen und Plattform-Algorithmen können die Hauptzielgruppe des Podcasts nicht mehr eindeutig bestimmen.
- Hörer-Frustration: Abonnenten erhalten plötzlich Episoden in Sprachen, die sie nicht verstehen, was die Deabonnierungsrate erhöht.
- Eingeschränkte Transkription: Plattformen, die automatische Transkripte erstellen, scheitern häufig an Feeds mit wechselnden Sprachen innerhalb desselben Kanals.
Die Lösung: Eine saubere Trennung über dedizierte Feeds
Die einzig nachhaltige Lösung für professionelle Netzwerke besteht darin, für jede Zielsprache einen eigenen RSS-Feed einzurichten. Dies ermöglicht es, Titel, Beschreibungen und Metadaten perfekt für den jeweiligen Zielmarkt zu lokalisieren. Mit modernen Tools wie dem ContentHub Studio von können Sie Ihre Episoden in über 100 Sprachen re-voicen und direkt für die jeweiligen Feeds exportieren. Die Einhaltung strenger europäischer Richtlinien wird dabei durch die Einhaltung unsererEinhaltung unserer und höchster bei der KI-gestützten Verarbeitung gewährleistet.
| Kriterium | Einziger multilingualer Feed | Separater Feed pro Sprache |
|---|---|---|
| Sichtbarkeit in lokalen Charts | Sehr gering, da die Plattformen den Feed meist nur einem Land zuordnen. | Optimal, da jeder Feed gezielt im jeweiligen Länder-Store gelistet wird. |
| Nutzererfahrung (UX) | Mittelmäßig bis schlecht (Verwirrung durch unverständliche Episoden). | Hervorragend (Hörer erhalten ausschließlich Content in ihrer Sprache). |
| SEO & Metadaten | Kompromissbehaftet (Mischmasch aus verschiedenen Sprachen im Titel/Beschreibung). | Maximiert (Vollständig lokalisierte Keywords und Beschreibungen). |
3. Die zwei Wege der Lokalisierung: Übersetzung vs. KI-Re-Voicing
Wer einen Podcast internationalisieren möchte, stand in der Vergangenheit vor einer schier unüberwindbaren Hürde aus Sprachbarrieren und immensen Kosten. Für Podcaster und Podcast-Netzwerke war der Weg auf globale Märkte meist mit der kompletten Neuaufnahme von Episoden in anderen Sprachen verbunden. Heute weicht dieses traditionelle Hindernis innovativen Ansätzen auf modernen Lokalisierungsplattformen wie , die Audioinhalte skalierbar und präzise übersetzen. Anstatt Inhalte mühsam von Grund auf neu zu produzieren, ermöglicht das KI-gestützte Re-Voicing in Kombination mit einer intelligenten RSS-Strukturierung, globale Hörer direkt zu erreichen. Dennoch stehen viele Produzenten vor der grundlegenden Entscheidung, welchen Weg der Lokalisierung sie einschlagen sollen: die klassische Studio-Übersetzung oder das KI-basierte Re-Voicing.
Klassische Studios: Hohe Kosten und logistischer Aufwand
Die klassische Methode, einen Podcast in eine andere Sprache zu übertragen, führt über ein professionelles Tonstudio. Hierbei müssen Übersetzer den Text anpassen, professionelle Sprecher gecastet und gebucht sowie Toningenieure für den finalen Schnitt bezahlt werden. Dieser Prozess ist nicht nur extrem zeitaufwendig, sondern treibt auch die Kosten massiv in die Höhe. Eine traditionelle Synchronisation beziehungsweise Studio-Lokalisierung schlägt in der Regel mit $5.000 bis $15.000 pro Stunde Audiomaterial und Sprache zu Buche [4]. Für unabhängige Podcaster oder wachsende Netzwerke mit umfangreichen Episoden-Katalogen ist dieser Ansatz finanziell unerschwinglich. Zudem geht dabei die ursprüngliche Stimme der Hosts verloren – ein entscheidender Faktor, da die Bindung der Hörer an die vertraute Stimme den Erfolg eines Formats maßgeblich bestimmt.
| Kriterium | Klassisches Tonstudio | KI-Re-Voicing |
|---|---|---|
| Kosten pro Audiostunde | $5.000 bis $15.000 pro Sprache | Fraktion der Studio-Kosten |
| Produktionszeit | Wochen bis Monate | Minuten bis wenige Stunden |
| Stimmen-Identität | Fremde Sprecher (Verlust des Originals) | Eigene Stimme via Voice Cloning |
| Skalierbarkeit | Sehr gering (jede Sprache benötigt neue Sprecher) | Sehr hoch (nahtlos in über 100 Sprachen) |
Die Magie des Voice Cloning: Erhalt der Markenidentität
Mit dem Aufkommen von künstlicher Intelligenz hat sich ein neuer, hocheffizienter Weg etabliert. Moderne KI-gestützte Anwendungen wie ContentHub Studio ermöglichen es, die Stimme der ursprünglichen Sprecher präzise zu klonen und in die Zielsprache zu übertragen. Beim sogenannten Voice Cloning extrahiert die Software die akustischen Merkmale, die Intonation und den emotionalen Ausdruck der Originalstimme und wendet diese auf den übersetzten Text an. Das Ergebnis ist eine verblüffend echte Übersetzung, bei der die Hosts auch auf Spanisch, Französisch oder Japanisch wie sie selbst klingen. Dies ist ein gewaltiger Durchbruch für Podcaster und Netzwerke , da die mühsam aufgebaute Markenidentität und die persönliche Hörerbindung über Ländergrenzen hinweg erhalten bleiben. Zudem lassen sich so Audioinhalte simultan in über 100 Sprachen skalieren.
Neben der reinen Sprachqualität rücken bei der Nutzung von Voice-Cloning-Technologien zunehmend rechtliche und ethische Aspekte in den Fokus. Da es sich bei der menschlichen Stimme um ein biometrisches Merkmal handelt, müssen Podcaster auf absolute Datensicherheit und den Schutz ihrer geistigen Eigentumsrechte vertrauen können. Professionelle Plattformen setzen daher auf strenge , die sicherstellen, dass Stimmdaten niemals ohne explizite Erlaubnis für das Training öffentlicher Modelle verwendet werden. Auch die Einhaltung strenger Datenschutzrichtlinien ist unerlässlich. Eine transparente Verarbeitung im Einklang mit der europäischen DSGVO, wie sie in einer soliden verankert ist, schützt nicht nur die Ersteller selbst, sondern auch die Daten ihrer Interviewpartner und Hörer.
4. RSS-Feeds und Hosting: Best Practices für mehrere Sprachen
Die technische Internationalisierung von Podcasts scheiterte in der Vergangenheit meist an zwei großen Hürden: unüberwindbaren Sprachbarrieren und einer hochgradig komplexen Hosting-Infrastruktur. Während moderne KI-Plattformen das Übersetzungsproblem mittlerweile elegant gelöst haben, stellt die korrekte Distribution im globalen Markt noch immer eine Herausforderung dar. Viele Podcaster machen den Fehler, verschiedene Sprachversionen in ein und demselben Feed zu veröffentlichen. Das verwirrt nicht nur das Publikum, sondern beeinträchtigt auch die Empfehlungsalgorithmen der großen Streaming-Plattformen erheblich. Für eine erfolgreiche globale Reichweite ist eine saubere RSS-Strukturierung unerlässlich.
Warum separate RSS-Feeds für jede Sprache Pflicht sind
Die wichtigste Grundregel beim mehrsprachigen Podcasting lautet: Erstellen Sie für jede Zielsprache eine eigene Show mit einem individuellen RSS-Feed. Plattformen wie Apple Podcasts und Spotify verlassen sich stark auf die im RSS-Feed definierten Metadaten, insbesondere auf den Sprach-Tag wie <language>de-de</language> oder <language>es-es</language>[5]. Wenn Sie Episoden in unterschiedlichen Sprachen über denselben Feed ausspielen, können die Verzeichnisse Ihre Inhalte nicht mehr präzise indexieren[6]. Dies führt dazu, dass Ihre spanische Episode deutschen Nutzern vorgeschlagen wird, während das spanische Zielpublikum die Folge aufgrund falscher Filterung gar nicht erst in den Suchergebnissen sieht.
| Kriterium | Ein einziger Feed (Nicht empfohlen) | Separate Feeds (Best Practice) |
|---|---|---|
| Kategorisierung | Vermischte Sprachen führen zu fehlerhafter Einordnung in Verzeichnissen. | Präzise Zuordnung nach Region und Land durch dedizierte Sprach-Tags. |
| Hörererfahrung | Abonnenten erhalten Episoden in Sprachen, die sie nicht verstehen. | Hörer abonnieren gezielt die Version in ihrer Muttersprache. |
| Sichtbarkeit & SEO | Algorithmen können die Zielgruppe nicht klar identifizieren. | Optimale Auffindbarkeit in den jeweiligen nationalen App-Charts. |
Das Aufsetzen und die Einreichung der Sprach-Feeds
Der Prozess beginnt bei Ihrem Podcast-Hoster, bei dem Sie für jede Sprachversion ein neues Podcast-Projekt anlegen. Nach dem Upload der lokalisierten Audiodateien, die beispielsweise über das von Dictem nahtlos mit Ihrer echten Originalstimme in über 100 Sprachen übersetzt und neu vertont wurden, generiert Ihr Hoster für jedes Projekt einen eindeutigen RSS-Feed. Diese Feeds reichen Sie anschließend separat in den jeweiligen Creator-Portalen ein. Bei Apple Podcasts Connect und Spotify für Podcaster registrieren Sie jede Sprachversion als eigenständige Show[7]. Achten Sie darauf, auch das Coverbild sowie die Show- und Episodenbeschreibungen vollständig in die jeweilige Zielsprache zu übersetzen, um eine einheitliche Markenpräsenz zu gewährleisten.
Pflege und Konsistenz im Veröffentlichungszyklus
Ein oft unterschätzter Erfolgsfaktor ist der synchrone Veröffentlichungszyklus. Wenn Sie Ihre Episoden wöchentlich veröffentlichen, sollten die übersetzten Versionen idealerweise zeitnah – am besten am selben Tag – erscheinen, um globale Marketingkampagnen optimal zu koordinieren. Ein KI-gestützter Workflow ermöglicht es, die Produktionszeiten extrem kurzzuhalten. Da Sie sensible Audio- und Skriptdaten global verarbeiten, sollten Sie stets auf maximale und Compliance der genutzten Tools achten. Ein strukturierter Veröffentlichungsplan stellt sicher, dass Ihre internationalen Communities parallel wachsen und sich im selben Rhythmus über Ihre Inhalte austauschen können.
5. Marketing und Metadaten: Gefunden werden in neuen Märkten
Die bloße Übersetzung der Audio-Spur ist nur die halbe Miete beim Schritt auf die globale Bühne. Wer mit seinem Podcast in neuen Regionen Gehör finden will, muss auch auf den gängigen Plattformen wie Spotify und Apple Podcasts sichtbar sein. Hier kommen lokalisierte Metadaten ins Spiel. Episodentitel, Beschreibungen und Show Notes dienen den Algorithmen der Podcast-Verzeichnisse als primäre Informationsquelle, um relevante Inhalte für Nutzer in bestimmten Ländern auszuspielen. Ohne eine gezielte Anpassung dieser Texte an die jeweilige Landessprache und das dortige Suchverhalten bleibt selbst die beste Audio-Produktion für ein internationales Publikum unsichtbar[8].
Lokale Keyword-Recherche für Audio-Suchen
Eine der häufigsten Stolperfallen bei der Internationalisierung ist die wortwörtliche Übersetzung von Suchbegriffen. Suchgewohnheiten variieren je nach Kultur und Region extrem. Während Hörer in den USA vielleicht nach einem bestimmten englischen Fachbegriff suchen, verwenden Hörer in Lateinamerika oder Asien ganz andere, lokal geprägte Ausdrücke für dieselbe Thematik. Eine gründliche, marktbezogene Keyword-Recherche ist daher unerlässlich. Nur wer versteht, welche Phrasen die Zielgruppe in das Suchfeld ihrer Podcast-App eingibt, kann die Metadaten strategisch darauf ausrichten und die organische Reichweite signifikant steigern[9].
- Optimierung von Titeln und Beschreibungen: Übersetzen Sie Show Notes nicht eins zu eins, sondern passen Sie sie an den lokalen Sprachgebrauch an, um Relevanz zu sichern.
- Kulturelle Anpassung des Cover-Arts: Visuelle Ästhetik unterscheidet sich weltweit. Farben, Symbole und Schriftarten sollten auf die kulturellen Vorlieben des Zielmarktes abgestimmt werden.
- Regionale Social-Media-Kanäle: Der Aufbau lokaler Profile auf Plattformen, die im jeweiligen Land besonders populär sind, erleichtert den direkten Kontakt zur neuen Community.
- Transkripte als SEO-Boost: Das Bereitstellen von fremdsprachigen Transkripten hilft Suchmaschinen, den Inhalt Ihrer Episoden präzise zu indexieren und zu ranken.
Ganzheitliche Workflows für maximale Effizienz
Für Podcast-Netzwerke stellt diese kleinteilige Lokalisierungsarbeit oft eine große operative Hürde dar. Die manuelle Übersetzung dutzender Episoden samt Metadaten, Bildern und Social-Media-Snippets erfordert enorme Ressourcen. Moderne, KI-gestützte Plattformen lösen dieses Problem elegant. Mit der KI-gestützten Lokalisierungsplattform von Dictem und dem dort integrierten ContentHub Studio lassen sich Podcasts nicht nur in über 100 Sprachen mit der eigenen Originalstimme re-voicen, sondern auch die zugehörigen Metadaten und Transkripte automatisiert in einem einzigen, nahtlosen Workflow übersetzen und anpassen. So bleibt der administrative Aufwand minimal, während die Reichweite maximal skaliert.
Ein weiterer kritischer Erfolgsfaktor bei der Skalierung ist das Vertrauen der Nutzer und Partner. Bei der Verarbeitung sensibler Audio- und Textdaten müssen professionelle Podcaster sicherstellen, dass alle Prozesse strengen Richtlinien zum Datenschutz entsprechen. Das System von Dictem vereint modernste Übersetzungstechnologie mit höchsten Standards für Datensicherheit, sodass geistiges Eigentum und persönliche Daten jederzeit geschützt bleiben. In Kombination mit einer cleveren RSS-Strukturierung, die die lokalisierten Versionen sauber an die internationalen Verzeichnisse ausliefert, steht dem globalen Erfolg somit nichts mehr im Weg.
6. Der Workflow mit ContentHub Studio: In wenigen Schritten zum globalen Podcast
Die Internationalisierung von Podcasts scheiterte früher an Sprachbarrieren und komplexer Technik. Wer ein globales Publikum erreichen wollte, musste teure Sprecher buchen, Studios mieten und wochenlange Produktionszyklen in Kauf nehmen. Heute ist der globale Markt für KI-gestützte Sprachklonung extrem dynamisch und soll laut Prognosen bis 2034 auf 18,7 Milliarden US-Dollar anwachsen[10]. Mit modernen Plattformen wie können Podcaster und Medienhäuser diese Entwicklung für sich nutzen. Das Herzstück dieser Technologie ist das ContentHub Studio, eine webbasierte Anwendung für die Lokalisierung in über 100 Sprachen.
Der Lokalisierungsprozess im Detail
Das ContentHub Studio vereinfacht den gesamten Übersetzungsprozess zu einem klar geführten Workflow. Anstatt mühsam separate Insellösungen für Transkription, Übersetzung und Audio-Rendering miteinander zu kombinieren, bündelt die AI-native Workspace-Umgebung alle Produktionsschritte auf einer zentralen Plattform. Während des gesamten Prozesses behalten Ersteller die volle Kontrolle über ihre Inhalte, gestützt durch professionelle Sicherheitsstandards und strenge nach europäischen Richtlinien. Dies ermöglicht es auch etablierten Podcast-Netzwerken, sensible Audio-Assets und vertrauliche Vorproduktionen ohne Sicherheitsrisiken für die globale Distribution vorzubereiten.
- Upload der Originaldatei: Podcaster laden ihre fertig produzierte Audiodatei im ContentHub Studio hoch. Das System analysiert das Quellmaterial und erkennt Sprecherwechsel sowie sprachliche Nuancen automatisch.
- Automatische Transkription und Übersetzung: Die KI generiert ein präzises Skript der Episode in der Originalsprache und übersetzt den Text anschließend in eine von über 100 frei wählbaren Zielsprachen. Im Editor können Übersetzungen bei Bedarf manuell angepasst werden.
- KI-gestütztes Re-Voicing mit Stimmklonung: Im letzten Schritt erzeugt das Tool eine vollkommen stimmgetreue Audioausgabe. Das System überträgt den übersetzten Text zurück in Sprache, wobei die akustische Identität, Betonung und Emotion der Originalstimme präzise erhalten bleiben.
- RSS-Optimierung und Export: Die fertigen, lokalisierten Tonspuren stehen zum Download bereit und können direkt in die RSS-Feeds der globalen Podcast-Verzeichnisse integriert werden.
Durch das hochpräzise Re-Voicing fühlen sich die lokalisierten Episoden für internationale Hörer absolut vertraut und authentisch an, da die charakteristischen Nuancen der Originalstimme erhalten bleiben. Für professionelle Studios und Mediennetzwerke, die auf hochverfügbare Systeme und planbare Release-Zyklen angewiesen sind, sorgt zudem der verlässliche von Dictem für die nötige Betriebssicherheit im Studioalltag. Auf diese Weise wird die globale Distribution von Audio-Inhalten von einer unkalkulierbaren Hürde zu einem vollkommen planbaren, effizienten Standard-Workflow.
Häufige Fragen
Kann ich mehrere Sprachen in einem einzigen Podcast-Feed veröffentlichen?
Technisch ist das möglich, wird aber nicht empfohlen. Große Verzeichnisse wie Apple Podcasts nutzen das Sprach-Tag (
Wie übersetze ich meinen Podcast am besten in andere Sprachen?
Es gibt zwei Hauptwege: Entweder Sie lassen Episoden professionell übersetzen und von Sprechern neu einsprechen, oder Sie nutzen moderne KI-Übersetzungstools wie ContentHub Studio von Dictem. Damit lassen sich Audioinhalte kostengünstig übersetzen und sogar mit geklonten Originalstimmen synchronisieren.
Wie funktioniert Spotifys automatische Übersetzung für Podcasts?
Spotify startete Ende 2023 ein Pilotprojekt für Voice Translation. Mithilfe von Klon-Technologien übersetzt die KI Episoden in Sprachen wie Spanisch, Französisch und Deutsch, wobei der Klang der Originalstimmen der Hosts erhalten bleibt. Das Feature ist jedoch bisher nur für ausgewählte Creator verfügbar.
Muss ich für jedes Land ein neues Hosting-Konto anlegen?
Nein, das ist nicht nötig. Die meisten Podcast-Hoster erlauben es Ihnen, mehrere Shows (und somit mehrere RSS-Feeds für verschiedene Sprachen) unter einem einzigen Account zu verwalten. Sie müssen lediglich die Feeds einzeln bei Spotify, Apple und Co. einreichen.
Quellen
Bereit, global zu gehen?
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